Die Lagerverwaltungssoftware inkl. mobiler Datenerfassung

Mit dem Lagerverwaltungssystem (LVS) DATAKEY unterstützen wir Sie bei der Verfolgung und Optimierung Ihrer Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Die Lagerverwaltungssoftware bietet Ihnen zahlreiche Applikationsmodule für die mobile Datenerfassung vom Wareneingang bis zur Ablieferung. DATAKEY unterstützt die Seriennummer- oder Chargenverfolgung sowie die Verfolgung der Mindesthaltbarkeit. Dadurch werden eine lückenlose Rückverfolgung Ihrer Produkte und die Einhaltung von nationalen und internationalen gesetzlichen Anforderungen sichergestellt.

DATAKEY läuft auf einem eigenen physischen oder virtuellen Server, der als „Datendrehscheibe“ sowohl mit der Schnittstelle zum ERP-System als auch mit dem Leitstand und den mobilen Geräten kommuniziert.

Warum mobile Datenerfassung?

✓ Macht Ihr ERP-System mobil
✓ Erhöht die Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität
✓ Beschleunigt Ihre Prozesse
✓ Schafft aktuelle und transparente Bestände
✓ Ermöglicht papierloses Arbeiten
✓ Vermeidet Doppelerfassungen
✓ Reduziert Verwechslungen und Fehlbuchungen
✓ Steigert Ihre Effizienz

Ihre Vorteile im Überblick:

(Für detaillierte Informationen klicken Sie bitte auf die einzelnen Highlights)

Komfortables Erfassen und Verbuchen des Wareneingangs
Durch Scannung oder manuelle Erfassung der Bestellnummer holt das Lagerverwaltungssystem den Bestellkopf und die zugehörigen Positionen aus der Schnittstelle zum ERP-System auf das mobile Gerät. Dort werden die Bestellpositionen angezeigt. Vom Benutzer wird die Bestätigung bzw. die Erfassung der Chargennummer (bei Chargenpflicht), des Mindesthaltbarkeitsdatums (bei MHD-Pflicht) bzw. der Seriennummer (bei S/N-Pflicht), sowie der Menge gefordert. Standardmäßig wird die Soll-Liefermenge eingeblendet und kann als Eingangsmenge bestätigt oder überschrieben werden. Für nicht ausgezeichnete Ware wird die Etikettierung über das mobile Gerät angestoßen. Über- und Unterlieferung sind gegen eine Kontrollabfrage gestattet. Wenn alle Positionen einer Bestellung ohne Differenz gebucht worden sind, wird die Rückmeldung an das ERP-System von der mobilen Applikation angestoßen, andernfalls ist die Rückmeldung nach Sichtung der Differenzen am DATAKEY-Leitstand anzustoßen.
Ungeplante Einlagerung von Produkten
Die Einlagerung gestattet die ungeplante Einlagerung von Produkten. Ungeplant bedeutet, dass die Einlagerung nicht gegen einen Geschäftsfall (wie z.B. gegen eine Bestellung oder einen Produktionsauftrag) gebucht wird. Nach der Scannung des Produktetikettes wird in Abhängigkeit der Chargen- oder S/N-Pflicht die Artikelbezeichnung und die Charge bzw. S/N angezeigt, die Menge manuell erfasst und abschließend der Ziel-Lagerplatz gescannt. Letztendlich werden die Daten nach der Überprüfung sofort an die Schnittstelle für die Bestandsbuchung im ERP-System rückgemeldet.
Umlagern vom Quelllagerplatz auf den Ziellagerplatz
Die Umlagerung entspricht einer klassischen ungeplanten Umlagerung eines Artikels (d.h. ohne Geschäftsfall im ERP-System) vom Quelllagerplatz mit Basismengenangabe auf den Ziellagerplatz. Am mobilen Gerät werden zuerst der Quelllagerplatz und das Produktetikett gescannt. Die Umlagermenge wird manuell erfasst und auf verfügbaren Bestand geprüft. Der Ziellagerplatz wird wieder gescannt, sowie die eingelagerte Menge manuell erfasst. Entspricht die eingelagerte Menge nicht der aufgenommenen Menge, ist die Restmenge an einem anderen Lagerplatz einzulagern. Solange die Gesamtanzahl nicht verbucht ist, kann der Prozess an dieser Stelle nicht abgebrochen werden. Umfangreiche Bestands- und Existenzprüfungen stellen sicher, dass die Rückmeldung an die Schnittstelle für die Bestandsbuchung im ERP-System ohne Benutzereingriff verarbeitet wird.
Kommissionierung via Kommissionierschein oder Touchscreen
Die Kommissionierung erfolgt entweder anhand von Kommissionierscheinen aus dem ERP-System, auf dem die Auftragsnummern auch als Barcode angedruckt sind, oder als papierlose Variante durch manuelle Auswahl der zur Verfügung stehenden Kommissionieraufträge auf dem Touchscreen. Nach Erfassung oder Scannung der Auftragsnummern werden die Kommissionierpositionen auf das mobile Gerät geladen und nach aufsteigenden Lagerplätzen dem Benutzer zur Auswahl angezeigt. Nach Auswahl oder Scannung der Artikelnummer sind der Lagerplatz, die Charge bzw. Seriennummern und die kommissionierte Menge zu erfassen. Optional ist es auch möglich, die kommissionierten Positionen direkt im Kommissionierprozess in einem oder mehreren Packstücken zu verpacken und den Druck eines SSCC-Etiketts anzustoßen. Dieses wird nach dem Folieren am Packstück angebracht. Die Rückmeldung an das ERP-System bewirkt die bestandsmäßige Abbuchung der Menge vom angegebenen Lagerplatz.
Verpacken der Verkaufsartikel in Versandeinheiten
Verpacken bedeutet die Verknüpfung eines neu generierten Serial Shipping Container Codes, kurz SSCC, (nach GS1-Norm) mit Kommissionierpositionen und Mengen aus (kommissionierten) Kundenaufträgen. Es werden die Positionen eines oder mehrerer Aufträge, jedoch des gleichen Empfängers, in einem oder mehreren Packstücken (Paletten, Kartons, etc.) verpackt, ggf. gewogen und für den Versand bereitgestellt. Die Scannung der ersten Auftragsnummer gibt für alle folgenden Aufträge den Empfänger vor, welcher zwingend übereinstimmen muss. Es werden alle Positionen dieses Auftrages auf das mobile Gerät geladen und zur Orientierung und Übersicht angezeigt. Der Benutzer wählt durch Scannung des internen Produktetikettes oder durch manuelle Auswahl am Touchscreen die entsprechende Position. Diese Auswahl wiederholt sich solange, bis entweder alle Positionen verpackt sind oder ein neues Packstück gewählt wird. Schlussendlich werden alle gewählten Positionen mit dem neu erstellten SSCC verknüpft, in die DATAKEY-Datenbank geschrieben und der Druck des SSCC-Etikettes angestoßen, welches nach dem Folieren am Packstück angebracht wird. Eine Rückmeldung an das ERP-System ist an dieser Stelle nicht vorgesehen.
Vorbereitete Beladung der Versandeinheiten
Für die Beladung werden vorbereitend am Leitstand mehrere Aufträge zu sog. Sendungen zusammengestellt, sodass bei der anschließenden Beladung anhand der Sendungsnummer die zu verladenden Positionen bekannt sind und dadurch auf Vollständigkeit geprüft werden können. Die Lieferpositionen werden nicht nur anhand des internen Produktetikettes identifiziert, sondern zusätzlich auch über den SSCC (wenn vorhanden). Dieser markiert mit einer Scannung den gesamten Inhalt des zuvor in der Verpackung gebildeten Packstückes als beladen. Durch manuelle Auswahl der entsprechenden Sendungsnummer am mobilen Gerät werden alle Lieferpositionen auf dem Touchscreen angezeigt. Der Benutzer scannt entweder das interne Produktetikett oder den SSCC, wodurch die entsprechenden Positionen mit den entsprechenden Mengen als beladen markiert werden. Abschließend sind die verwendeten Transporthilfsmittel (THM) sowie das LKWKennzeichen zu erfassen. Optional können zum Abschluss des Beladevorganges Fotos angefertigt werden, die den Beladezustand dokumentieren, mit der Sendung verknüpft und am Leitstand angezeigt werden.
Ungeplante Auslagerung von Produkten
Die Auslagerung gestattet die ungeplante Auslagerung von Produkten. Ungeplant bedeutet, dass die Auslagerung nicht gegen einen Geschäftsfall (wie z.B. gegen einen Kundenauftrag oder einen Produktionsauftrag) gebucht wird. Nach der Scannung des Produktetikettes wird in Abhängigkeit der Chargen- oder S/N-Pflicht die Artikelbezeichnung und die Charge bzw. S/N angezeigt, der Ziellagerplatz gescannt und die Menge manuell erfasst. Nach erfolgreicher Datenprüfung werden die Daten sofort an die Schnittstelle für die Bestandsbuchung im ERP-System rückgemeldet.
Transparente Ablieferlogistik
Die Ablieferung wird durchgehend im Offline-Betrieb durchgeführt, d.h. es ist weder eine aufrechte Funkverbindung (WLAN), noch eine Telefonverbindung erforderlich. Lediglich um die Ablieferdaten einmalig auf das mobile Gerät zu laden, bzw. von dort wieder an die zentrale Server-Datenbank zu senden, ist eine GPRS-/WLAN-Verbindung erforderlich. Die Ablieferung kann jederzeit unterbrochen und wieder aufgenommen werden, z.B. um zwischenzeitlich die abgearbeiteten Daten an den Server rückzumelden. Im Prozess selbst kann ein Packstück, bzw. eine Position durch folgende zusätzliche optionale Funktionen dokumentiert werden: Ablehnung der Packstück-Annahme, Schadensmeldung, GPS-Koordinaten, Fotos, Navigation. Sowohl die Ablieferung, als auch die Ablehnung oder eine Schadensmeldung werden im mobilen Gerät mit den GPS-Koordinaten (optional), dem angemeldeten Benutzer und einem Zeitstempel verknüpft, um die Nachverfolgbarkeit in der zentralen Datenbank sicherzustellen.
Eindeutige Inventur
Die Inventur erfolgt anhand von vorbereiteten Inventurlisten, welche im führenden ERP-System erstellt werden. Dieser Prozess unterstützt sowohl den Online- als auch den Offline-Modus, lediglich für die Datenübertragung zu Prozessbeginn und zu Prozessende ist eine Funkverbindung erforderlich. Jedes mobile Gerät übernimmt einen Inventurauftrag und erfasst alle Artikel, die in der Inventurliste enthalten sind. Für Filialbetriebe ist systemseitig sicher gestellt, dass nur Inventurlisten mit der zugehörigen Benutzerberechtigung (auf Gruppenebene) geladen werden können. Der Benutzer scannt den Lagerplatz, die Artikel- und die Chargen- bzw. Seriennummern vom entsprechenden Strichcode am Produktetikett, und erfasst die Zählmenge durch manuelle Eingabe. Es wird organisatorisch sichergestellt, dass bereits körperlich aufgenommene Waren markiert werden, um Doppelzählungen zu vermeiden. Eine Mengenabweichung wird am Leitstand angezeigt, wo auch eine Kontrollliste (Datenexport) über die Differenzen erstellt werden kann. Am Leitstand können einzelne Artikel für eine Nachzählung markiert werden, wodurch die Zählmengen auf Null gestellt werden und dieser Artikel nochmals zu inventieren ist. Die Inventuraufträge werden am Leitstand für die Rückmeldung an das ERP-System freigegeben.
Aussagekräftige Materialinformation
Die Materialinformation besteht aus der Material- und Lagerplatzinformation, sowie der SSCC-Information. Nach der Scannung des Produktetikettes wird durch eine Abfrage an das ERP-System in einem Folgebildschirm der lagernde Bestand des Artikels unterteilt in Chargen, Seriennummern und den Lagerplätzen angezeigt. Die Lagerplatzinformation zeigt den Inhalt eines Lagerplatzes, die SSCC-Information und den Inhalt eines Packstückes an.

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